Heft 5 vom 04.12.1989 scan 2026-04-12

Bewohnervollversammlung in der cherisy



  • Am 28.11. fand im Kulturladen eine Versammlung1 für die cherisy-Bewohner der Häuser 1 bis 4 statt. Diese Ge­bäude werden von der neuen Arbeit verwaltet. Die Versammlung beauf­tragte nach langer Diskussion den Vorstand der ESG e.V./Neue Arbeit, ein Grundlagenkonzept unter Einarbeitung u.a. folgender Forderungen zu erstellen: Erhalt der Gebäude 1 bis 7 sowie aller Grünflächen, keine AEG-Parkplätze auf dem cherisy-Areal, Wohnungsneubau nur auf dem jetzigen Parkplatz und dem Werkstattgelände, Anschließend wurde noch kurz die Problematik von Wohnungseigentums­erwerb durch Mieter zwecks Mehrung des Eigenkapitalstocks der Neuen Arbeit andiskutiert, weil die FWG dies­ bezüglich Kalkulationen von der Neu­en Arbeit fordert. Die sich äußernden Anwesenden - vermutlich gutverdie­nende Mieter - standen diesem Kon­zept abgesehen von gewissen Ein­schränkungen aufgeschlossen gegenüber. Ablehnende Stimmen gab es kaum. Der Quadratmeterpreis würde bei etwa 1 500 DM liegen. Etwa vier WGs könnten in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Ginge die Neue Arbeit auf den FWG-Vorschlag ein. so würde die Stadt beim Erwerb des cherisy-Grundstücks Geld sparen und der Neuen Arbeit gingen Mieteinnahmen. die für die weitere Häusersanierung benötigt werden, verloren. Schlußendlich wurde wegen der fortgeschritte­nen Zeit diese Diskussion vertragt.
  • (anw)