Heft 5 vom 04.12.1989 scan 2026-04-12

IG Metall beschießt 9% mindestens 200 DM



Am 13.11.89 beschloß die Funktio­närsversammlung (knapp 5°° Anwe­sende) Heilbronn-Neckarsulm nach lebhafter Diskussion (16 Diskussion­sbeiträge) folgende Entschließung Uber die Tarif forderung (Auszüge): „1) Die regelmäßige wöchentliche Arbeits­zeit muß auf 35 Stunden verkürzt wer­den. Diese Arbeitszeit verteilt sich (regelmäßig oder unregelmäßig) auf die 5 Werktage von Montag bis Frei­tag. Samstag und Sonntag sind von Regelarbeitszeit frei zu halten. Das freie Wochenende darf nicht zum Tauschobjekt für die Verkürzung der Wochenarbeitszeit werden. 2) Die Arbeitnehmer brauchen im Jahre 199° kräftige Einkommenserhöhungen. Die Forderungen der IG Metall für das olumen der Einkommenserhöhung so 9% betragen. Die Funktionäre der IG Metall Verwaltungsstelle HN/NSU un­terstützen dabei eine Form der Forde­rung, welche die Einkommensschere nicht weiter auseinandertreibt: Eine Forderung von 9%, mindestens aber DM 200 entspricht nach unserer Auf­fassung diesen Anforderungen. Für die Auszubildenden fordern wir in allen Ausbildungsjahren eine Erhöhung der monatlichen Ausbildungsvergütung um DM 100...(jom)

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