IG Metall beschießt 9% mindestens 200 DM
Am 13.11.89 beschloß die Funktionärsversammlung (knapp 5°° Anwesende) Heilbronn-Neckarsulm nach lebhafter Diskussion (16 Diskussionsbeiträge) folgende Entschließung Uber die Tarif forderung (Auszüge): „1) Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit muß auf 35 Stunden verkürzt werden. Diese Arbeitszeit verteilt sich (regelmäßig oder unregelmäßig) auf die 5 Werktage von Montag bis Freitag. Samstag und Sonntag sind von Regelarbeitszeit frei zu halten. Das freie Wochenende darf nicht zum Tauschobjekt für die Verkürzung der Wochenarbeitszeit werden. 2) Die Arbeitnehmer brauchen im Jahre 199° kräftige Einkommenserhöhungen. Die Forderungen der IG Metall für das olumen der Einkommenserhöhung so 9% betragen. Die Funktionäre der IG Metall Verwaltungsstelle HN/NSU unterstützen dabei eine Form der Forderung, welche die Einkommensschere nicht weiter auseinandertreibt: Eine Forderung von 9%, mindestens aber DM 200 entspricht nach unserer Auffassung diesen Anforderungen. Für die Auszubildenden fordern wir in allen Ausbildungsjahren eine Erhöhung der monatlichen Ausbildungsvergütung um DM 100...(jom)