15 Organisationen richteten an den
Oberbürgermeister und den Gemeinderat Wegen der vom „Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge" für
den Volktrauertag erneut geplanten
„Feierstunde" einen Offenen Brief,
in dem es u.a. heißt:
„Wir richten an die * Mannheimer
Stadtverwaltung folgende Forderun
gen:
Der Volkstrauertag ist kein Tag
der militaristischen Traditionspflege. sondern ein Tag der Trauer um
alle Kriegsopfer. Deshalb muß die
Ausgestaltung der Feierlichkeiten
am Volkstrauertag einen eindeutig
zivilen charakter erhalten.
Die Ausgestaltung des Volkstrauertages sollte nicht mehr allein dem
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) übertragen werden.
Antifaschistische und demokratische Gruppierungen müssen das
Recht erhalten, an der Ausgestaltung des Volkstrauertag aktiv mitzuwirken.
Die Trauerfeier am Volkstrauertag sollte an einen Ort verlegt werden, der nicht wie der bisherige stark
durch die NS-Vergangenheit belastet
ist."
Unterstützer des Briefes: BDKJ,
Ev. Jugend, Mannheimer Arbeitskreis für Frieden und Abrüstung,
Friedensinitiative Feudenheim,
Stadtjugendring, Falken, Antifaplenum, Kneipenkollektiv Pumuckel,
Volksfront, DFG/VK, VVN, Juso.
Grüne, VSP, DKP).
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