Heft 6 vom 18.12.1989 scan 2026-04-12

AWO verzichtet auf Kauf



Der Verkaufspreis für das Gebäude in der Friedrichstraße war zuerst für 1,1 Millionen veranschlagt, er berechnete sich aus dem Quadratmeterpreis, den der Bund als Eigentümmer genannt hatte. Jetzt will das Bundesvermö­gensamt an dem Verkauf doch mehr verdienen und verlangt von der AWO nahezu die doppelte Summe von 2,1 Millionen Mark. Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt sieht sich nicht in der Lage diesen derart hohen Betrag aufzubringen und wird deshalb auf den kauf verzichten. Das bedeutet unter anderen,daß die derzeitig dort unter­gebrachte Kindertagesstätte ihre Räume aufgeben muß und andere sozi­ale gruppen und Initiativen aus dem Gebäude raus müssen. Sauerei!