Ca. 600 protestierten am 18.1. gegen
Fackelzug und „Reichsgründungsfeier" der NPD in Villingen-Schwenningen. Der DGB hatte zu einer Kundgebung, nicht aber zur Blockade der
Tonhalle, wo die Feier der NPD für ein
großdeutsches Reich in den Grenzen
von 1871 (ca. 50-60 Teilnehmer) stattfand, aufgerufen. Starke Polizeikräfte ermöglichten u.a. durch Einsatz
von Tränengas den Einzug der Faschisten in die Halle und nahmen nach Abschluß der Protestaktionen zwei Antifaschisten fest. DGB, autonome Antifaschisten aus Villingen und Freiburg,
der Antifa-Arbeitskreis VS und die
MLPD verteilten Flugblätter. Der
DGB greift die „Reichsgründungsfeier" an: „Autoritäre Diktatur", „Arbeiter hatten besonders zu leiden", „Vorbereitung für den nächsten Krieg".
Die autonomen Antifaschisten aus VS:
„Für ein selbstbestimmtes Leben, gegen den Aufbau des 4. Reiches", „Gegen wirtschaftliche und politische Kolonialisierung Osteuropas".
(pes/ulb)
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