Findet Antifa-Woche nun doch statt?
Am 7.2. tagte der Kulturausschuß unter anderem Uber einen Antrag des Antifa-Komitees, eine antifaschistische Woche abzuhalten. Dazu kam es, • nachdem der Gemeinderat, an den sich das Komitee zusammen mit anderen mit einer Gemeinderatsinitiative zuerst wandte am 28.9.89 beschloß, dies an den Kulturausschuß zur Vorberatung zu verweisen. In der Vorlage für diese Sitzung hatte das Kulturamt einen Beschlußantrag ausgearbeitet in dem dem Gemeinderat empfohlen wird, „von der Einrichtung einer Antifaschistischen Woche Abstand zu nehmen". Begründung: Die Stadt biete kontinuierlich Veranstaltungen zur jüngsten deutschen Vergangenheit an. Deshalb wäre eine Antifa-Woche zuviel des Guten. Auf der Sitzung sprach sich Werner Allweis für die Abhaltung einer „Antifaschistischen Woche" aus und stellte auch dementsprechend einen Antrag. Daraufhin schossen sich die restlichen Anwesenden auf das Antifa-Komitee ein. Von totalitären Strukturen sprach Bürgermeister Hansen und andere bemerkten, daß bei Anti-REP-Demos immer öfter Vermummte zu sehen seien. Dies ginge so nicht und wenn schon Antifa-Woche, dann aber schon ohne Antifa-Komitee. Die Organisierung einer Antifa-Woche wurde dann auch dem Regionalgeschichtlichen Arbeitskreis übertragen. - (wmo)