Kriminalisierung von fünf Antifaschisten
Am 30.1.(!)) erhielten fünf Leute eine Vorladung zur Kripo Konstanz wegen angeblichger Beleidigung mehrerer Staatsbüttel während einer Demonstration im November 89 in Konstanz, anläßlich des Todes einer Göttinger Antifaschistin. Damit hat sich die Drohung mit Anzeigen konkretisiert, wie sie am Tag nach der Demo im Sprachrohr der Bullen (Südkurier) zu lesen war. Es handelt sich dabei um einen gezielten Angriff auf den antifaschistischen Widerstand, auf Positionen, die nachweisen, daß die Absichten und Aktivitäten des Staatsapparates mit Ideologie und Terror der Faschisten eine Einheit bilden. Das Herausgreifen von fünf Leuten, die alle seit Jahren den antikapitalistischen Widerstand in dieser Stadt mitentwickelt haben, weist darauf hin. Die Reaktion braucht freie Bahn für ihre Ziele. Den Widerstand dagegen versuchen sie durch Isolierung, Abschrekkung, Spaltung und Kriminalisierung zu brechen. Mit einer Kampagne gegen die laufende Kriminalisierung sollen diese Angriffe in die öffentliche Diskussion gebracht werden. Antifaschistischer Kampf ist Kampf gegen das kapitalistische System!- (stf)