Neues Konzept erschwert
betriebsrätliche Vertretung
Kurz vor den Betriebsratswahlen hat
die Nanz-Geschäftsführung einen
Haustarifvertrag gekündigt, der die
Betriebsratsvertretung besonders regelte: Die 9000 Beschäftigten wählten 57 Betriebsräte in drei Bereichen:
Verbrauchermärkte, Discount-Kette
und Nanz-Zentrale mit Supermärkten.
Freigestellte Betriebsräte konnten
sich um die Beschäftigten der einzelnen Filialen kümmern. Nach den jetzigen Vorstellungen sollen in kleinen
Bereichen 400 Betriebsräte gewählt
werden. Fraglich ist, ob sich in personalärmeren Betriebsstätten Kandidaten finden und Betriebsräte die Zeit
aufbringen können, die Interessen der
J'’-‘-legschaft zu vertreten. HBV und
JXIG kritisieren die Zersplitterung.
(ccs)
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