Juze-Schließung nicht mehr sicher
Die Stadtverwaltung will das Jugendzentrum in Millionenhöhe umbauen und die offene Jugnedarbeit einem stadtteilorientierten Kulturzentrum weichen lassen. Dahinter steht eindeutig, die Gruppen welche heute im Juze arbeiten von dort zu verdrängen. Die Besucherinnen haben sich deshalb in einem Jugendrat zusammengeschlossen und wehren sich gegen die Pläne der Stadt. Auf der Sitzung des Jugendwohlfahrtausschußes am 21. Februar konnte der Jugendrat einen Erfolg für sich verbuchen. Mit einem Flugblatt hatten sich die Juze-Leute vor der Sitzung zu Wort gemeldet. Vor allem aus Reihen der FGL, SPD und FWG bekam die Stadtverwaltung Gegenwind. Über ein neues inhaltliches ■ Konzept sei noch lange nicht entschieden. Noch vor der von der Stadtverwaltung angestrebten Schließung des Juze soll es einen Ortstermin geben. Gelder für bauliche Veränderungen wurden vom Ausschuß für den Haushalt gebilligt.- (jüw)