HBV: Teilerfolge gegen Dienstleistungsabend
Konstanz. Über Teilerfolge im Kampf gegen den Dienstleistungsabend berichtete die HBV-Ortsgruppe auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung. Das Kaufhaus Hertie sei länger als andere Hertie-Häuser des Landes donnerstagabends geschlossen geblieben. In einer Betriebsvereinbarung habe man durchgesetzt, daß Beschäftigte nur jeden zweiten Donnerstag nach 18.30 Uhr arbeiten müssen, soziale Belange „zu berücksichtigen" sind und Personal eingestellt wird. Im EKZ müsse kein Volizeitbeschäftigter am Donnerstagabend arbeiten, der Betriebsrat setzte die Einstellung von Aushilfen durch. Versammlungsteilnehmer berichteten, daß wegen der schlechten Arbeitsbedingungen kaum noch Fachpersonal und Auszubildende zu finden seien; zusätzliche Belastungen seien die Folge. — (jüg)