Bericht der Frauenbeauftragten zur Kenntnis genommen
Konstanz. Am 22. Mai nahm der Gemeinderat den Bericht „Zur Situation der Frauen in Konstanz, Teil 1 — Bildung, Ausbildung, und Erwerbstätigkeit“ zur Kenntnis und empfahl “die Herstellung eines Faltblattes, in dem die Kurzergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Für politisch und wissenschaftlich arbeitende Männer und Frauen wird der Gesamtbericht auf Anfrage gebunden abgegeben." (Sollen ihn andere Menschen nicht lesen?) Weiterhin empfahl der Gemeinderat die in Auftraggabe des Frauenberichtes, Teil 2 — mit den Schwerpunkten: Familienarbeit, alleinerziehende Frauen, soziale Infrastruktur für Frauen . . .“ sowie die Einrichtung eines vierteljährlich tagenden Frauenforums, zu dem die Vertreterinnen aller Institutionen zu Gesprächen eingeladen werden sollen. Abgesehen von den „Republikanern“ gab es in der Debatte weitgehend Zustimmung für den Frauenbericht. Nur Niedermayr (REP) mußte sich wieder frauenfeindlich profilieren. Er leugnete schlicht die Benachteiligung der Frauen und meinte: „Der Bericht ist das Papier nicht wert, auf dem er steht.“ —’(anw)