Spendet für den Nationalen Befreiungskamp Kurdistans!
Kurdistan liegt im Mittleren Osten. Mit seinen 550000 Quadratkilometern verbindet es die Kontinente Asien. Afrika und Europa. Kurdistan hat zahlreiche Rohstoffe. Im vom Irak besetzten Teil z.B. liegen die reichen Ölquellen von Mossul und Kirkuk. Im Nordwesten Kurdistans entspringen Euphrat und Tigris. Mit 25 Millionen Menschen bilden die Kurden die drittgrößte Nation im Mittleren Osten. Kurdistan ist von vier Kolonialmächten besetzt (der Türkei. Iran. Irak und Syrien). Im Nordwesten herrscht die Türkei über 14 Millionen Kurden. Schon lange kämpft das kurdische Volk gegen seine Kolonialherrscher. Mehrfach wurden in diesem Jahrhundert kurdische Aufstände mit großer Grausamkeit von den Kolonialmächten niedergeschlagen. In dem von der Türkei besetzten Teil Kurdistans entwickelt sich dagegen seit 1984 ein Guerillakrieg unter Führung der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), der Nationalen Befreiungsfront Kurdistans (ERNK) und der Volksbefreiungsarmee Kurdistans (ARGK). Ziel dieses Kampfes ist die nationale Befreiung Kurdistans. Unabhängigkeit und Demokratie. Dieser Kampf ist gerecht. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat schon 1970 das Recht eines jeden Volkes anerkannt, mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, gegen kolonialistische Unterdrückung zu kämpfen. Dieser nationale Befreiungskampf des kurdischen Volkes nimmt in letzter Zeit einen für alle sichtbaren Aufschwung. Im März dieses Jahres, insbesondere während des kurdischen Widerstandsfestes NEWROZ, beteiligten sich fast eine Million Menschen in den von der Türkei besetzten Gebieten an Protesten und Widerstandsaktionen gegen die türkische Kolonialmacht. Auch der bewa fnete Widerstand gegen die Kolonialmacht wird immer stärker Gegen diesen Befreiungskampf geht die türkische Kolonialmacht mit großer Grausamkeit vor. Türkische Truppen schießen auf demonstrierende Kurden mit scharfer Munition. Berüchtigte Spezialkommandos, sogenannte „Rambos“, deren Offiziere in der BRD ausgebildet wurden, terrorisieren die Bevölkerung, ermorden Verdächtige. Tausende von Kurden sind in türkischer Haft, viele von ihnen werden gefoltert. Ganze Dörfer werden von der Kolonialmacht gewaltsam deportiert, um den Befreiungskampf zu zerschlagen. Weltweit bekannt geworden ist der furchtbare Giftgasangriff des Irak gegen Kurden in Halabca 1988. Dabei kamen 5000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, ums Leben. Auch die türkische Armee setzt Giftgas und Napalm gegen die kurdische Bevölkerung ein. Die BRD unterstützt den türkischen Kolonialkrieg finanziell und materiell. Türkische Offiziere und Polizeibeamte werden in der BRD im Rahmen der „Türkeihilfe“ ausgebildet. Gleichzeitig verfolgt die BRD Kurden, die in der BRD den Befreiungskampf durch Informationsarbeit, Spendensammlungen u.ä. unterstützen. Ein Beispiel dafür ist der „Kurdenprozeß“ vor dem OLG Düsseldorf.