Republikaner von CDU und FWG in den AusländerAusschuss gewählt
Republikaner von CDU und FWG in Ausländerausschuß gewählt
Ulm. Zum ersten Mal sind im Gemeinderat Stimmen für einen RepublikanerStadtrat abgegeben worden. Der Ausländerausschuß mußte neu besetzt werden. Da sich für CDU, FDP/Bunte und Republikaner gleiche Höchstzahlen beim zehnten Sitz ergaben und die CDU dann verzichtete, fiel durch Los der Fraktionsverbindung FDP/Bunte der Sitz zu. Die Republikaner erhoben Einspruch, weil sie auf einen Sitz „in einem so wichtigen Ausschuß" nicht verzichten wollten. In geheimer Wahl erhielt der Rep-Stadtrat 23 Stimmen (von CDU und PA/G), die FDP-Stadträtin unterlag mit elf Stimmen. Nach zahlreichen Protesten rechtfertigte sich die P/VG: Es könne nicht schaden, wenn der Bürger über die Arbeit im Ausländerausschuß erfahre, was die Republikaner in Ausländerfragen denken. — (elr)