Manöver fordert erste Schwerverletzte - Grüne Kritik
Manöver fordert erste Schwerverletzte — Grüne Kritik
Rottweil. Das Manöver bei dem 8000 französische und 600 Bundeswehrsoldaten vom 14. bis zum 21. September im Rheintal, dem Ostteil des Schwarzwalds und im Raum Tübingen den Angriff übten, hat mindestens eine Schwerverletzte gefordert. Am 15.9. fuhr bei Hüfingen eine Autofahrerin ohne eigenes Verschulden auf einen unbeleuchteten quergestellten Militärlastwagen. In verschiedenen Orten, so auch im Kreis Rottweil haben Friedensgruppen, zum Teil unterstützt von den Grünen. Protest- und Behinderungsaktionen gegen das Manöver durchgeführt. Christine Muscheler-Frohne, grüne Landtagsabgeordnete, erklärte dazu, die Behinderungsaktionen seien von der Bevölkerung und selbst den Wehrpflichtigen größtenteils positiv aufgenommen worden. Frau Muscheler-Frohne forderte die Einstellung militärischer Übungen und wies darauf hin, daß die Aktionen ein Teil der konkreten Entmilitarisierung sein sollen. „Wir wollen nicht, daß das .neue' Deutschland in Europa und darüberhinaus eine Großmachtrolle einnimmt". — (jüg)