Arbeitszeitmodell 4 mal 9 abgelehnt
Arbeitszeitmodell 4 mal 9 abgelehnt
Ulm. Der Geschäftsleitung von Kässbohrer reicht die Produktionskapazität im Omnisbuswerk in Ulm trotz Dauer- überstunden (mit Freizeitausgleich) nicht aus, um mit Fehlteilwartezeiten, vermehrtem Arbeitsaufwand für Dreiachser und wachsendem Auftragsvolumen fertig zu werden. Sie hat für den Omnisbusrohbau beantragt, als „Pilotprojekt“ für das im Bau befindliche neue Werk jetzt schon eine rollierende Arbeitszeit von vier mal 9,25 Stunden oder auch vier mal neun Stunden zwischen Montag und Freitag einzuführen. Der Betriebsrat hat die Einführung dieses neuen Arbeitszeitmodells, bei dem für die Belegschaft der Frühschlußfreitag wegfallen würde, vorläufig abgelehnt, unter anderem deshalb, weil die Firma auch dann nicht garantieren wollte, daß zukünftig Überstunden ausgeschlossen werden. — (eir)