IG Metall-Vorstand will zweierlei Mitglieder
IG Metall-Vorstand will zweierlei Mitglieder
Heidelberg. Darauf zielen die Satzungsänderungsanträge zum zweiten a.o. Gewerkschaftstag am 1.11., Satzungsleistungen (Beitragrückzahlung im Rentenfall) für ab dem 1.11.90 ein- und übergetretene Mitglieder zu streichen, die Widerspruchsfrist des Vorstands und der Ortsverwaltungen gegen Neuaufnahmen auf dem Gebiet der DDR von drei auf zwölf Monate zu verlängern und Mitglieder der IGM der DDR nicht en bloc sondern „handverlesen“, nur auf Antrag und erst zum 1.1.91 zu übernehmen. Gegen diese Absicht wandte sich die erweiterte Ortsverwaltung der IGMVerwaltungsstelle Heidelberg und verabschiedete am 2.10. im Auftrag der örtlichen Vertreterversammlung zwei Änderungsanträge an den a.o. Gewerkschaftstag sowie eine Empfehlung an die Delegierten aus Heidelberg, die Leistungsstreichung abzulehnen. — (has)