JugendwohlfahrtsAusschuss: Juze nichtöffentlich
Jugendwohlfahrtsausschuß: Juze nichtöffentlich
Konstanz: Ohne ersichtlichen Grund wurde die Diskussion über die weitere Zukunft des Juze in der Sitzung des Jugendwohlfahrtsausschußes am 23. Oktober in den nichtöffentlichen Teil verlegt. Schon vor der Sitzung gab es eine diesbezüglichen Antrag von Gemeinderat Weißschädel über den offenbar schon bei Sitzungsbeginn einvernehmen herrschte. Lediglich die FGL-Rätin Köhler wehrte sich dagegen, weil sie die Sitzung früher verlassen müsse und so „diese wichtige Diskussion“ nicht verfolgen könne. Offensichtlich will sich die Stadtverwaltung von den bisherigen Nutzerinnen nicht in die Karten schauen lassen und die Gemeinderätinnen wollen eine Diskussion bei der sie gegen- über diesen nicht Stellung beziehen müssen. Skandalös ist der Vorgang allemal: Es gab keinen Grund, die Öffentlichkeit auszuschließen. Schwierig ist die Situation inzwischen für die Stadtverwaltung geworden. Finanzielle Mittel stehen aller Voraussicht nach erst 1995 zur Verfügung und der Verein Juze statt Plastik drängt auf bessere und mittelfristige Nutzungsverträge. Diese zu verweigern und das Haus so lange faktisch leerstehen zu lassen ist politisch in keiner Weise durchzusetzen. Die eigene Jugendarbeit ohne Edelsanierung im Juze zu beginnen ist nach dem Konzept der Stadt auch nicht möglich. Die Stadtverwaltung wird zu den Haushaltsberatungen versuchen, den Umbau noch 1991 durchzusetzen.— (jüw)