VVN/BdA Baden-Württemberg beschließt neue Landessatzung
VVN/BdA Baden-Württemberg beschließt neue Landessatzung
Am 2. März fand in Stuttgart eine Landesdelegiertenkonferenz der VVN/BdA f statt. In seinem einleitenden Beitrag betonte der Landesvorsitzende Alfred Hausser die neue politische Aufgabenstellung des organisierten Antifaschismus nach dem Anschluß der DDR und nach dem Golfkrieg. Anne Rieger ging in einem Referat zum Thema „antifaschistische Friedenspolitik“ auf das Interesse der Konzerne an diesem Krieg ein. In einem Grußwort befürwortete der DGB-Landesvorsitzende Siegfried Pommerenke gewerkschaftliche Massenaktionen gegen die unsoziale Steuerpolitik der Regierung und wies auf die gefährliche Rolle der Notstandsgesetze im Zusammenhang mit dem Golfkrieg hin. Auch ein Vertreter des Landesvorstands der Volksfront beteiligte sich an der nachfolgenden Debatte. Im zweiten Teil der LDK wurde die neue Landessatzung beraten und verabschiedet. Im Mittelpunkt dieser Diskussion stand die jetzt sehr weitgehend verankerte Autonomie der Landesverbände. — (bstr)