Keine Wohnförderung - Verkauf städtischen Bodens rächt sich Konstanz
Keine Wohnförderung — Verkauf städtischen Bodens rächt sich
Konstanz. Keine Chance hatte die Stadt, in ein vom Land Baden-Württemberg aufgelegtes „WohnungsbauSchwerpunkt-Programm“ aufgenommen zu werden. Damit hätte — sofort — der Bau von mindestens 500 Wohneinheiten gefördert werden können. Der Stadt fehlte jedoch „das benötigte Gelände“, so Baubürgermeister Fischer. Nicht zum ersten Mal rächt sich damit die Politik der Verwaltung, städtischen Grund und Boden zu verschleudern, um Finanzlöcher zu stopfen. Allein in den letzten zwei Jahren wurde für 4.2 Mio. DM städtischer Boden verklopft, um die marode Kasse aufzubessern. Der Verzicht auf Nobelprojekte und Subventionen für Großunternehmen hätte nicht nur mehr gebracht, sondern jetzt auch einen wichtigen Schritt gegen die Wohnungsnot ermöglicht. — (jüg)