Gekungel mit Republikaner-Kreisrat.
Gekungel mit Republikaner-Kreisrat.
Ulm. Mit einem taktischen Manöver haben zwei Kreisräte der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) sich ihre Ausschußsitze erhalten und dem einzigen Republikaner im Neu-Ulmer Kreistag zwei Ausschuß-Sitze verschafft. Die FWG bildete ursprünglich mit sechs Kreisräten eine Fraktion, hatte sich aber vier zu zwei gespalten. Die vier bildeten zusammen mit zwei FDP-Kreisräten und zwei ÖDP-Räten eine Fraktionsgemeinschaft. Das hätte eigentlich dazu geführt, daß die Rest FWG den Anspruch auf ihre Ausschußsitze verloren hätte. Um das zu verhindern, bildeten sie mit dem Republikaner Helmut Adler eine Fraktionsgemeinschaft, „ein reines Zweckbündnis", wie sie sagen. Der Coup stützt außerdem die CSU, die ohne die beiden Rest-FWG-Räte die Mehrheit in den Ausschüssen verloren hätte. —(clr)