1. Mai.
1. Mai.
Heilbronn. Die Teilnahme am gewerkschaftlichen l.Mai war so gut wie in den letzten zehn Jahren nicht mehr. Hinter dem Transparent „Unsere Stärke heißt Solidarität l.Mai DGB Heilbronn“ sammelten sich 1200 zur Demonstration, bis zur Kundgebung vor dem DGB-Haus waren es dann 1500. Uber die zentralen Plakate des Vorstandes „Teilen verbindet“ freuten sich lediglich die Kinder. Sie durften die Rückseiten großzügig bemalen, nachdem der DGB-Kreisvorstand sowohl das Motto wie Plakate und Aufrufe des Bundesvorstandes abgelehnt hat.
Heidelberg. Mit 1500 Menschen beteiligten sich mehr als im Vorjahr an der gewerkschaftlichen Maidemonstration. Mannheim. Ein Aktionsbündnis verschiedenster Initiativen und Gruppen rief zu einer Demonstration zum DGBKundgebungsort auf. An der Demonstration beteiligten sich etwa 500, darunter auch streikende ÖTVler und der ABB-Vertrauensleutekörper, an der DGB-Kundgebung 1500.
650 Leute beteiligten sich an der Karlsruher DGB - Demonstration zum 1. Mai. Auf der Kundgebung sprach neben dem Vorsitzenden der GEW, D. Wunder, u.a. ein Vertreter des Ausländerbeirates. Neben den Tarifauseinandersetzungen stand in den Reden vor allem auch der Einzug der Faschisten in den Landtag im Mittelpunkt.
Stuttgart Der DGB rief von vorneherein nur zu einer Kundgebung auf, an der sich etwa 1500 Menschen beteiligten. Ebensoviele waren bei der gleichzeitig stattfindenden internationalistischen 1. Mai Demonstration mit mehreren Kundgebungen; einige stießen nach Beendigung der DGB-Aktion dazu. Feyka Kurdistan führte ebenfalls nach der DGB-Kundgebung eine Kundgebung durch mit ca. 250 Leuten.
Freiburg. Knapp 1000 Menschen nahmen an der Kundgebung des DGB und der französischen Gewerkschaften neben einem Schotterplatz auf der Rheininsel bei Breisach teil. Die Beteiligung der Beschäftigten aus der ÖTV und anderen Gewerkschaften, die streikten, war sehr gering. Außer einem Bekenntnis zum »Europa der Arbeitnehmer« hörte man von Seiten des DGB-Vorsitzenden Dreßen wenig, was einen vom Hocker riß. — (Red.)