CDU-Rechte und Christentum
CDU-Rechte und Christentum
In der CDU gibt es einige, die mit den „Republikanern“ Zusammenwirken wollen. Sie stoßen auf andere in der Partei, die, aus christlicher Weltanschauung begründet, sich vom Rechtsextremismus, auch wenn er sich rechtsstaatlich verbrämt, fernhalten wollen. Mayer-Vorfelder, Finanzminister und CDU-Kreisvorsitzender in Stuttgart, kennt das Problem praktisch: mit Rücktrittsdrohung verhinderten einige Stuttgarter Gemeinderäte Zusammenarbeit mit den Rep. Mayer-Vorfelder läßt jetzt überall „wertkonservative Gesprächskreise“ gründen. Ein Bezug besteht zur Kritik führender Funktionäre der katholischen Kirche, z.B. des Kölner Kardinals Meisner, die der CDU wegen ihrer Entscheidung beim § 218 das Markenzeichen „christlich“ absprechen. Die Arbeitskreise sammeln CDU-Mitglieder, die, katholisch-fundamentalistisch, eine nationalistisch autoritäre Entwicklung der Gesellschaft begrüßen würden — mit verringertem Abstand zu den Neubraunen. — (alk)