Warnstreiks im Omnibusgewerbe
Warnstreiks im Omnibusgewerbe
Stuttgart. Die Gewerkschaft ÖTV Baden-Württemberg kündigte für Ende August, Anfang September Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe an, falls sich die Unternehmen weiter weigern würden, bei der Lohnforderung nachzugeben und verbesserten Schichtzeiten im Manteltarifvertrag zuzustimmen. Die ÖTV fordert 10,5 Prozent mehr Lohn- und Gehalt für die etwa 7 000 Beschäftigten sowie eine Verringerung der unzumutbaren bis sicherheitsgefährdenden Schichtzeiten im Linien- und Gelegenheitsverkehr. Die Unternehmer beharren auf den geltenden Schichtzeiten von bis zu 16 Stunden. Die ÖTV will außerdem Mindestfahrerbesatzungen sowie eine Klausel, daß die Fahrer nicht mehr für Schäden haften müssen, die sie nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht haben. - (atk)