Lebenslänglich nach Mordprovokation durch LKA
Lebenslänglich nach Mordprovokation durch LKA
Mannheim Ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamtes ist von einem angeblichen Drogendealer erschossen worden. Dieser ist mit einem Angebot von sechs Millionen Mark für 51 Kilo Haschisch vom LKA nach Mannheim gelockt worden. Er war zwar ohne Stoff, wollte aber trotzdem an das Geld. Im Laufe der Auseinandersetzung wurde ein Ermittler erschossen. Das Gericht führte den Prozeß mit geheimen Akten des LKA, ohne daß den Verteidigern, geschweige denn der Öffentlichkeit Tathergang oder Hintergründe plausibel waren. Offensichtlich war der geplante Drogendeal eine vom LKA eingefädelte Aktion. Trotzdem gab es für den Angeklagten „lebenslänglich“. — (scr)