Dritter entmilitarisierter Volkstrauertag
Dritter entmilitarisierter Volkstrauertag
Mannheim. Gegen den heftigen Widerstand des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Soldatenbünde war es gelungen, den „Friedensengel“ (1952 enthüllt) statt des „Soldatenehrenmals“ auf dem Hauptfriedhof zum Ort der Feierstunde zu machen. Die Staatsanwältin i.R. Just-Dahlmann vom Verein für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sprach sich scharf gegen das Reden von der „Versöhnung über den Gräbern“ aus; es verbiete sich gegenüber den Mordopfern des Nazi-Terrors. — Die DFG/VK legte wieder einen Kranz für die Deserteure neben dem Bundeswehrkranz nieder. — (ihr)