mafalda stellt sich vor
mafalda stellt sich vor
Die Zeiten von Kommunistischer Volkszeitung und Courage sind vorbei. Linke und feministische Strukturen zerfallen. Die Kritikerinnen der herrschenden Ordnung verstummen, werden mundtot gemacht oder gehen unter im postmodernen Meinungsbrei. Doch allem Klagen zum Trotz, es gibt sie: die Fraz, den Arbeiterkampf, das Argument, die Politischen Berichte.. . Kurz: Die Kampfpresse der antifaschistischen, antisexistischen, antiimperialistischen, antirassistischen, unverbesserlichen, dogmatischen Ewig-Gestrigen. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
In der Schottenstraße 3 (c/o Bürogemeinschaft) gibt's ab 1. März die Schmiere für eingerostete Gehirnwindungen. Mensch muß nicht mehr weite Wege gehen und viel Geld ausgeben, um sich einen Überblick über die Berichterstattung in linken und feministischen Publikationen zu verschaffen. Auch wer an einem Flugi arbeitet oder politische Diskussionen vorbereitet findet hier spannendes Infomaterial.
Linke und feministische Publikationen sollen nicht mehr nach einmaliger Lektüre in Privatwohnungen verstauben, sondern allen wißbegierigen Menschen zur Verfügung stehen. Interessierte Leserinnen finden im Büro folgende Publikationen vor:
WOZ, AK, Politische Berichte, Kommunale Berichte, Marxistische Blätter, Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis, Rote Hilfe, Clockwork, Nebelhorn, 1999, Angehörigeninfo, Nachrichtenhefte vom GNN-Verlag (Antifaschistische Kommunalpolitik, Antifaschistische Bildungspolitik, Nachrichtenheft gegen Militarismus und Repression, Berichte aus dem Dienstleistungsgewerbe, Nachrichten aus der Chemischen Industrie, Nachrichten aus Betrieben und Gewerkschaftsbewegung) , Kurdistanrundbrief, Kurdistan-Report, Neues Deutschland, ANN, Correos, Blätter des IZ3W, Cuba Libre, Barricada, Umbrüche, Blätter für deutsche und internationale Politik, Argument, Wechselwirkung, Kommune, Gegenwind, antifaz u.a.
Die Aufbewahrung der Zeitschriften erfolgt für mindestens ein Jahr.
Nutzungsmodalitäten
Sämtliche Zeitungen und Zeitschriften sind entleihbar. Vorrangig sollte jedoch die Kopiermöglichkeit im Büro genutzt werden, da die Materialien im Büro für inhaltliche Arbeit zur Verfügung stehen sollten. Ausgeliehene Publikationen sollten innerhalb weniger Tage zurück sein. Leserinnen füllen selber eine Karteikarte aus, auf der ihr/sein Name sowie ihre/seine Telefonnummer vermerkt sind. Auf dieser Karte wird eingetragen, was er/sie gerade ausgeliehen hat. Bei Rückgabe wird die Eintragung gestrichen.
Desweiteren sind wir dabei, ein Archiv aufzubauen und zwar zu folgenden Themen: Antifa, Kommunale Haushalts- und Finanzpolitik, Asyl- und Ausländerpolitik in Konstanz. Ebenso sammeln wir Flugblätter u.ä. zum Beispiel zum Thema Antifa in Konstanz und Umgebung. Ferner soll ein kleiner Bestand an Nachschlagewerken zur Verfügung gestellt werden.
Und nun für alle, die sich die ganze Zeit schon fragen, was es mit dem Namen mafalda denn nun auf sich hat, hier des Rätsels Lösung:
m arxistisches
f eministisches
a ntiimperialistisches
l esen
d iskutieren
a rchivieren.
Geöffnet haben wir jeden Donnerstag von 17—20 Uhr. Wer mit uns reden will, kann uns jeden 2. Donnerstag im Monat im Büro antreffen. Dort werden auch praktisch-organisatorische sowie inhaltliche Diskussionen zur Weiterentwicklung von mafalda geführt. Nächster Treff: 11. März, 19.30 Uhr, Schottenstr. 3 - (ang)