Dringender Aufruf: Soforthilfe für Kuba nach schwerer Sturmflut ist nötig
Dringender Aufruf: Soforthilfe für Kuba nach schwerer Sturmflut ist nötig
Eine „Jahrhundert-Sturmflut“ hat in Kuba schwerste Schäden angerichtet. Nach uns bisher vorliegenden Angaben verloren fünf Menschen ihr Leben und 95 wurden verletzt. 36401 Wohnungen wurden teilweise und 484 wurden völlig zerstört. Zehntausende Kubaner und Kubanerinnen sind betroffen und haben kein Dach mehr über dem Kopf. Dringend benötigte Medikamente fehlen. Die Versorgung der Bevölkerung mit Hauptnahrungsmitteln ist gefährdet. Große Teile landwirtschaftlicher Kulturen wurden vernichtet. Hunger droht.
Die UNO beziffert die Schäden auf über 1 Milliarde Dollar. Die bundesdeutschen Medien haben das Ausmaß dieser Naturkatastrophe weitgehend verschwiegen. Kuba ist den hier marktbeherrschenden Medien nur dann eine Meldung wert, wenn wieder mal über den alsbaldigen Sturz Castros spekuliert werden darf.
Die Freundschaftsgesellschaft BRDKuba hat uns einen dringenden Aufruf zugesandt, mit dem alle Mitglieder, Freunde und Freundinnen Kubas zu Geldspenden oder zu Medikamentenspenden aufgefordert werden.
Die Geldspenden sollten auf das Konto der Freundschaftsgesellschaft bei der
Bank für Gemeinwirtschaft Bonn, Bankleitzahl 38010111, Konto-Nr. 1202999900 unter dem Stichwort „Katastrophenhilfe"
eingezahlt werden.
Eine Liste der dringend benötigten Medikamentenspenden ist über die Redaktion erhältlich. Diese sollten direkt an die Geschäftsstelle der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Theodor-Heuss-Ring 26 5000 Köln 1 gesandt werden.
Wer sich ausführlicher mit der derzeitigen Situation auf Kuba auseinandersetzen will, sei auf die Zeitschrift „Cuba Libre“ verwiesen sowie auf die beiden letzten Ausgaben des AK, in der ausführliche Berichte zur politischen und zur aktuellen ökonomischen Situation Kubas abgedruckt sind. Beide Publikationen sind bei „Mafalda“ erhältlich. - (woi)