Nächtlicher Bullenüberfall auf Asylbewerberunterkunft
Nächtlicher Bullenüberfall auf Asylbewerberunterkunft
Konstanz. In der Nacht von Montag, 22. März auf Dienstag, 23. März drang ein Bullenkommando mit brutaler Gewalt in die Wohnräume zweier algerischer Flüchtlingsfamilien ein, die im ehemaligen Hotel Anker untergebracht sind. Die Polizisten wollten einen kurdischen Flüchtling festnehmen, der zur Abschiebung ausgeschrieben war. Nachdem sie diesen nicht in seinem Zimmer vorgefunden hatten, rissen die Bullen die in den Nachbarzimmern wohnenden algerischen Familien mit ihren drei Kindern durch heftiges Hämmern gegen deren Türen aus dem Schlaf. Danach durchsuchten sie die Räumlichkeiten und Schränke dieser Zimmer — ohne Erfolg.
Der AK Asyl hat gegen dieses Akt rassistischer Gewalt der Polizei protestiert. — (woi)