An alle Leserinnen und Leser
In eigenen Sache
An alle Leserinnen und Leser
Mit der vorliegenden Ausgabe halten die Leserinnen und Leser die letzte Nummer der „Kommunalen Berichte“ in den Händen. Doch keine Angst, wir stellen das Blatt, das mittlerweile im siebten Jahr erscheint, nicht ersatzlos ein, im Gegenteil.
Wie in den „Kommunalen Berichten“ schon kurz notiert, haben sich seit Ende letzten Jahres Leute aus verschiedenen politischen Zusammenhängen, darunter auch aus unserer Redaktion, den Kopf darüber zerbrochen, wie ein möglichst breit getragenes linkes Periodikum für Konstanz und Umgebung auf die Beine gestellt werden könnte.
Nach vielen Treffen, auf denen lange über politische Zielsetzungen, inhaltliche Konzepte, redaktionelles Selbstverständnis und die finanzielle Machbarkeit eines solchen Projekts diskutiert wurde, ist es nun spruchreif: Von Mitte Mai an erscheint das neue Blatt. Es soll, so der Trägerkreis, der linken Opposition, namentlich allen fortschrittlichen sozialen und ökologischen Initiativen, als Forum unzensierter Verlautbarungen und Berichterstattung dienen. Es will darüber hinaus versuchen, Aspekte lokaler und kommunaler Politik zu beleuchten, über die die bürgerliche Monopolpresse nicht oder durch die marktwirtschaftliche Brille verzerrt berichtet. Schließlich wird es einen möglichst qualifizierten regionalen politischen Terminkalender enthalten, der den/die Interessierte(n) auf dem laufenden hält.
Die Redaktion der „Kommunalen Berichte“ hat sich dafür entschieden, das eigene Produkt in das neue Projekt einzubringen. Die „Kommunalen Berichte“ wollen mit ihrer Berichterstattung eine Beitrag zur Verständigung einer ziemlich zersplittert und häufig aneinander vorbei agierenden linken Opposition leisten. Das neue Zeitungs-Projekt, steht dieser Zielsetzung nicht nur nicht entgegen; die Möglichkeiten dafür verbessern sich erheblich, weil es die Basis der Kräfte verbreitert, die sie verfolgen. „Alle zwei Wochen“, so der eher aus Mangel an zündenden Einfällen geborene Titel des neuen Blatts, soll in ebendiesem Rhythmus im Umfang zwischen acht und sechzehn Seiten erscheinen. Als Verlag fungiert wie bei den „Kommunalen Berichten“ der antifaschistische GNN-Verlag. Getragen wird es von Leuten aus verschiedenen linken Projekten, aus dem eingestellten „Neuen Nebelhorn“ und den „Kommunalen Berichten“.
Der Redaktion bleibt, sich bei allen Leserinnen und Lesern für ihre Unterstützung der „Kommunalen Berichte“ zu bedanken. Alle Abonnenten erhalten bis zum Auslaufen des jeweiligen Abos ab sofort die „AZW“. Wir rufen dazu auf, zum Gelingen des neuen Projekts beizutragen, am besten durch aktive Mitarbeit, zumindest jedoch durch die Verlängerung des Abonnements.
Die Redaktion